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Tansania

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Überblick

Unsere Einreise

Die Grenze nach Tansania haben wir nicht wie geplant mit der TAZARA Eisenbahn überquert, da die Mitarbeiter der Bahn in Tansania gerade gestreikt haben. Stattdessen wurden wir an der Grenzstadt Nakonde herausgeschmissen und sind zu Fuss über die Grenze von Sambia nach Tansania gegangen. Details befinden sich bei der Ausreise von Sambia. Link

Unsere Reiseroute

Grenzübergang in Nakonde, per Minibus nach Mbeya, per Reisebus Dar Es Salaam (12h Fahrt), per Fähre nach Sansibar - Paje und Oroa, die Fähre zurück nach Dar es Salaam und per Minibus nach Bagamoyo, per Minibus nach Tanga, per Minibus und per Anhalter zur östlichsten Grenze nach Kenia.

Weitere Details und der komplette Routenverlauf hier.

Unser Reisezeit

Der Juni in Tansania ist ein Herbstmonat. Das macht sich bei den warmen Temperaturen und der ballernden Sonne aber nicht bemerkbar. Es ist eine tolle Reisezeit, in der Nebensaison hat man eine breite Auswahl an Unterkünften und die Strände sind leer. Zum Kitesurfen auf Sansibar gibt es definitiv bessere Zeitpunkte!

Unsere Ausgaben

Die Auflistung der Kosten haben wir auf einen anderen Bereich der Website verlegt. Schaut euch die komplette Excel-Datei an. Hier findet ihr auch eine detaillierte Ansicht für Tansania: Welttronauten.de/getready 

Unsere Fortbewegungsmittel

In der Regel haben wir uns mit großen Bussen oder kleinen Dala Dalas für kleines Geld fortbewegt. Die Menschen haben wir immer als sehr hilfsbereit wahrgenommen, ob es nun darum ging, eine Haltestelle zu finden, oder in den richtigen Bus zu steigen. Selbst wenn es abenteuerlich wurde und wir im absoluten NIrgendwo umsteigen mussten - es fand sich immer ein treuherziger Einheimischer, der uns an die Hand genommen hat.

In Reiseführern oder im Internet wird einem oft von der Fahrt mit Dala Dalas abgeraten. Sie seien zu alt und unsicher. Auf der einen Seite sind sie das auch. Auf der anderen Seite ist es eine herrliche Art zu reisen. Eingequetscht mit den Einheimischen über buckelige Straßen zu fahren und jedes Schlagloch mit dem Po abzufedern. Es ist eben ein intensives Erlebnis und wir sind nie davor zurückgeschreckt. Durch den TÜV würden sie niemals kommen und auch eine Oldtimer-Plakette wäre wohl etwas viel verlangt. Gäbe es eine Rost-Oldtimer-Plakette wären sie aber definitiv dabei und auch "Pimp my Ride" hätte seine Freude an ihnen!

Nicht zu vergessen ist der TAZARA. Ein Zug, der von Zentralsambia bis nach Dar el Salam an der Küste Tansanias fährt. Zu unserer Zeit streikten die Mitarbeiter leider. Aber das muss ja nicht immer so sein :)

Ausreise

Hier wurde es bei uns etwas chaotisch. Von der Stadt Tanga aus haben wir zuerst ein Dala Dala in Richtung der östlichst gelegenen Grenze auf der A14 genommen. Als sich die anderen Reisenden erkundigten, wo wir hinfahren, wurde jedoch schnell klar, dass unser Dala Dala nicht zum Grenzposten (der mitten im Nirgendwo liegt), sondern zu einm tansanianischen Ort nahe der Grenze. Dort gibt es aber keinen Fußweg o.Ä. der nach Kenia führt. Man muss schon zum Grenzposten auf der A14. Wir sind schließlich ausgestiegen, um auf einen Bus oder Dala Dala zu warten, der die Grenze anfährt. Im Endeffekt hat uns ein Trucker mitgenommen - ganz ungefährlich, der war sehr nett! Man muss die Situation einfach einschätzen, dann ist auch per-Anhalter-fahren in Afrika möglich!

Kleines Problem an der Grenze: Es gibt hier keine Geldautomaten! An allen anderen Grenzübergängen, die wir in Afrika begangen sind, haben wir diesen Luxus vorgefundne und immer direkt die neue Währung abgehoben, um das Visum zu bezahlen. An dieser Grenze in Kenia gibt es keinen! Das Geld muss in tansanianischer Währung mitgenommen werden!

Mit dem Visum in der Tasche, ist es kein Problem, in einen der haltenden Reisebusse dazuzusteigen um weiter gen Norden zu fahren - es wartet eine recht huckelige Piste :)

Welttronauten empfehlen (ein Paar Highlights)...

Sansibar

Unterkünfte

  • Kaure Sand Beach Lodge in Uroa, Sansibar. Wunderschöne Anlage und tolle Zimmer für ~20€ pro Nacht mit "Safari-Theme". Die Ensuite Badezimmer sind in der offenen Dusche komplett mit Muscheln ausgekleidet, im Bett fühlt man sich wie Prinz und Prinzessen zwischen den dekorativen Moskitonetzten. WIrklich schön und es gibt tolles Essen - andere Alternativen gibt es kaum im Ort, aber braucht man auch nicht! Einzig allein eine Dauerbeschallung durch die benachbarte Bar nervt etwas. Wenn auch menschenleer, scheint der Betreiber Musik gerne laut zu hören :)
  • Teddy's Place in Paje, Sansibar. Ist eher was, wenn man auf laut-feucht-fröhliche Hostelatmosphäre steht. Man schläft in Strandhütten und bohrt ordentlich die Zehen in den Sand, wenn man aufsteht. Idyllisch und toller Strand. Als "altem Ehepaar" kann die Partybuzze aber auch wirklich nerven, denn dem Geräuschpegel der Bar ist durchaus auch mal bis 3 Uhr morgens nicht zu entkommen!


Aktivitäten

  • Paradiesische Strände gibt es eigentlich um ganz Sansibar herum. Für den klassischen Strandurlaub setzt man sich aber am besten in ein Dala Dala (oder hat einen Shuttle Service durch die Unterkunft) um vom Hafen in Stone Town zur Ost-Seite der Insel zu fahren. Im Norden gibt es eine riesen Auswahl an Hotels, dementsprechend voll und teuer ist es dort aber auch. Gen Süden der Ostküste wird es deutlich ruhiger und hier fühlt man sich absolut wie im Paradies.
  • Fürs Kitesurfen gibt es jede Menge Angebote. Viele davon aber auch von Strandverkäufern, die einem alles erzählen, hauptsache sie verdienen Geld. Hier ist es besser, sich an eine richtige Schule zu wenden - bei Flut ist das Wasser auch nicht unbedingt leicht zu manövrieren! Selbst wenn es aber nur ums Leihen von Material geht: besser bei den Profis! Wir haben unheimlich strapaziertes Material im Endeffekt abgelehnt und deswegen mit dem Strandboy noch richtig Ärger bekommen!
  • Stone Town die Hauptstadt der Insel. Ob als Tagesausflug oder durchaus auch mit einer Übernachtung empfehlenswert. Viele sprechen negativ über die Stadt, aber uns hat sie wirklich gefallen. Man kann stundenlang durch die Gassen schlendern. Hier mal einen Kaffee trinken, dort zwischen Tüchern und Hosen stöbern. Es ist eine wirklich schön Atmosphäre zwischen hübschen Bauten! Von hier aus werden auch viele Schnorchel- und Tauchangebote gestartet, bei denen man erst per Bötchen zum Spot fährt und dann ins Wasser geht. Wir haben den Trip zu Prison Island gemacht (wir waren Neulinge und es war der günstigste Trip), was wir nicht weiterempfehlen. Düstere Korallen, wenig Fische!

Wo wir sind...

Zentral & Südamerika
Position Hawaii
zum kompletter Reiseverlauf...

Literatur & Filme

Cambodias Curse von Joel Brinkley [Buch]
Kambodschas Geschichte von Vorgestern bis Heute

Rumour of Spring von Max du Preez
[Buch]
Südafrika nach 20 Jahren Demokratie


Spielball Erde von Claus Kleber: [Buch], [Dokumentation], [IPad-App]
Kampf um knappe Ressourcen

12 Years a slave
[Buch],[Film]
Wahre Geschichte eines entführten und versklavten Amerikaners

Webseiten

Kiten im Paradies bei D&D Kitetravel

Infos über Zugreisen weltweit bei Seat61