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Demnächst scharf nach links abbiegen

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Im Jahr 1488 enteckte Bartolomeu Diaz als erster Europäer das Kap der Guten Hoffnung. Da es ihr doch eher ungemütlich dort vorkam nannte er es zuert Kap der Stürme. Versöhnte sich aber, als er begriff, dass man ab hier vom Kurs gen Süden abweichen und sich guter Hoffnung richtung Osten, nach Asien halten kann. Das müssen wir uns doch mal ansehen.

Mit unserem frisch gemieteten Flitzer, einem Honda i10, und voller Euphorie, welche die Freiheit eines eigenen unabhängigen Fortbewegungsmittels bringt, machen wir uns auf den Weg zum Nationalpark, der das Kap der Guten Hoffnung umgibt. Wieder einmal ist man dankbar für die Erfindung von Nationalparks. Denn hier kann man ohne viel Aufsehen einen historischen Ort ganz pur erleben – abgesehen von den Bus-weise anrollenden chinesischen Torigruppen. Aber auch die sind abgehängt, wenn man das Auto erst mal stehen lässt und sich zu Fuss die Klippen bezwingt. Wenn man wenige Kilometer weiter, am Dias Beach in weissen Sanddünen spaziert. Hier findet man wanhsinnig viel Ruhe. Und einen eiskalten Atlantik, in den man es keine 5 Meter zur Abkühlung schafft. :)

Auf dem Weg zur östlichen Kap-Seite, wo wir uns etwas wärmeres Wasser erhoffen, entwickelt sich der Tag schleichend zu einer Mini-Safari. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn zuerst kreuzte eine Schildkröte Gemach Gemach unseren Weg. Der Anblick ist faszinierend, wenn es auch nur ein kleines Tier ist. Doch es lebt hier völlig in Freiheit. An diesem weitgehend unberührten Punkt. Und das hat etwas Magisches.

Es geht weiter und unsere Faszination wächst. Wenige Meter weiter betrachteten wir einen Wegweiser, als Melanie plötzlich ruft: Da sitze ein Affe drauf!. Tatsächlich geniesst dort ein „Baboon“ die Aussicht. Aber „Achtung, nicht füttern“, denn das sind fiese kleine Racker, wie man an den Krallen schon erkennen kann. Weiter richtung Oststrand müssen wir schliesslich anhalten. Da sitzt doch tatsächlich ein Strauss direkt am Straßenrand. Der ist wahrlich groß. Und unser Honda kommt uns plötzlich sehr klein und machtlos vor. Im Schleichgang rollen wir vorbei, gebannt von diesem Anblick. Nur um plötzlich auf der rechten Seite zwei weitere Strauße zu entdecken, einer davon sogar noch ganz jung.

Was für ein toller Tag. Was für ein toller Ort. Bartolomeu Diaz hielt ihn für den südlichsten Punkt Afrikas, wo der Indische Ozean und der Atlantik ineinander fließen. Damit lag er leider falsch. Macht nichts, die Geschichte haftete irgendwie an. Klingt ja auch gut und passt zu so einem besonderen Fleckchen Erde. Und so lernen wir erst jetzt, dass der südlichsten Punkt Afrikas am 140 km südöstlich gelegenen Cape Agulhas liegt. Und das dort zwei Weltmeere aufeinander treffen. Das werden wir uns wohl mal anschauen müssen.

Wo wir sind...

Zentral & Südamerika
Position Hawaii
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