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„Schlafende Giraffe“ ©

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Die Zeit vergeht wie im Fluge. Kaum sind wir aus dem Staunen über die gigantischen Victoria Falls rausgekommen zieht es uns wieder in den „Busch“. Zambia selbst besteht zu überwältigenden 30% aus Nationalparks, was wohl auch die weltweit niedrigste Bevölkerungsdichte von 16 Einwohnern pro Quadratkilometer erklärt. Erfahrungsberichte, bei denen uns die Ohren schlackern, ziehen uns jedoch nach Botswana, in den Chobe National Park („Dschoubie“ ausgesprochen). Dieser liegt nicht weit entfernt, denn das Gebiet um die Victoria Falls ist ein wahres vier-Länder Eck: Zambia-Zimbabwe-Botswana-Namibia. Und so geht es für uns mit nur etwa einer Stunde Anfahrtszeit ein letztes Mal auf Safari, dieses Mal mit einem Guide, der all die aufgekommenen Fragen beantworten kann, für uns das Fahren übernimmt und mit dem wir in Camp No. 1 die Nacht im Zelt verbringen werden. An dieser Stelle erwähnenswert: das besondere in Chobe ist die völlige Abwesenheit von Zäunen. Wildnis wir kommen!

Zusammen mit vier weiteren Wildlife-Begeisterten und unserem Guide Vinnie, nicht zu verwechseln mit Winnie the pooh was man als „Vinnie die Sch**ße“ übersetzen könnte und weswegen unser Guide über diesen Vergleich wohl eher nicht lachen wollte, sehen wir so allerhand und schließlich (endlich) auch Löwen!!! Vinnie ist verdammt fit, was die Tierwelt angeht und kann wirklich jede Frage beantworten, die uns in den Sinn kommt. Wir erfahren, dass „Langläufer“ längere Vorderbeine haben und somit der Rücken nach hinten absinkt (man denke an Giraffen, Hyänen, usw.) – daran kann man sie allein am Körperbau von den „Sprintern“ wie z.B. Löwen unterscheiden. Wir hören von Affen, die sehr gut mit Warzenschweinen befreundet sind, bis sie mal ein Ferkel alleine erwischen und der Allesfresser in ihnen durch kommt. Wir staunen über Nilpferde, die mit ihren Stummelbeinen bis zu 40km/h schnell flitzen können und Büffel, die den Menschen wahrlich gar nicht mögen und daher grundsätzlich ohne Vorwarnung angreifen. Manche Geheimnisse der Tierwelt finden jedoch hinter verschlossenem Geäst statt und können ihr nur im Zoo entlockt werden: Wer hätte gedacht, dass Giraffen sich zum schlafen hinlegen und den Hals nach hinten auf ihrem Rücken ablegen? Das gibt doch Inspiration für eine neue Yoga Übung... „Schlafende Giraffe“.

Die Tour macht wirklich Spaß und wird höchstens davon getrübt, dass Touristenführer im Endeffekt doch Dienstleister sind, die ihren Kunden den best möglichen Blick ermöglichen wollen. Da fährt man schon mal näher ran, oder schneller vorbei, als es sein müsste. Wir verbringen eine kuschelige Nacht im Camp und überleben selbst den nächtlichen Pinkeltrip – vorher einfach ordentlich die Umgebung ableuchten, denn sollte ein Tier in der Nähe sein, könnte man die Augen leuchten sehen. Ein Glück dass der Blasendruck uns gleichzeitig übermannt, denn zu zweit Rücken an Rücken fühlt man sich schon gleich wieder etwas sicherer.

Damit verabschieden wir uns vorerst von den ewigen Weiten der afrikanischen Tierwelt und nehmen Erfahrungen mit, die uns wohl immer beschäftigen, immer zurück nach Afrika und in die Wildniss ziehen werden. Und auch wenn es gierig sein mag, da wir gerade die Welt erkunden dürfen wie noch nie, so machen wir doch schon jetzt Pläne für eine Rückkehr in den afrikanischen Busch. Dann mit 4x4 und Zelt auf dem Dach – wer kommt mit? :)

Wo wir sind...

Zentral & Südamerika
Position Hawaii
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Literatur & Filme

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Kambodschas Geschichte von Vorgestern bis Heute

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[Buch]
Südafrika nach 20 Jahren Demokratie


Spielball Erde von Claus Kleber: [Buch], [Dokumentation], [IPad-App]
Kampf um knappe Ressourcen

12 Years a slave
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Wahre Geschichte eines entführten und versklavten Amerikaners

Webseiten

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